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Auch wir sind schuld ...Saturday, May 29. 2010Trackbacks
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Deiner Argumentation kann ich absolut folgen, abgesehen von dem DRM Abschnitt. Jeder ist selbst dafür verantwortlich für das was er tut.
Zu den anderen angesprochenen Thematiken.... Seit Jahren versuche ich mit mehr oder weniger Erfolg meinen Mitmenschen klar zu machen das man bestimmte Regeln beim Kontatkt mit dem Netz befolgen soll. Auch empfehle ich immer jedem Kabel, anstatt WlAN. Was aber meistens vom "Woman Acceptance Factor" ausgehebelt wird. Bei einigen Mitmenschen ist man erfolgreich, andere schlagen die Warnungen in den Wind und halten Dich für einen paranoiden irren. So lange Tagesschau, Bild und co. das Thema nicht behandeln interessiert das keine Sau. Bei mir zuhause wurde die administrative "Diktatur" eingeführt. WLAN Router verschlüsselt... Hängt an einer OpenBSD Maschine. Sämtliche Clients sind auf Linux oder Apfelbasis im Haus und Administrative Rechte gibt es für niemanden mehr. Das hat am Anfang zwar für etwas Unmut gesorgt, aber seit der Vorteil verstanden wurde gibt es da auch keinen Unmut mehr. Abgesehen davon machen wir Techies sowieso was falsch.... wir haben keine Lobby, jeder Berufsgruppe hat einen Lobbyverband der Öffentlichkeitsarbeit betreibt und Kampagnen steuert. IT Security gerade im Heimbereich sollte auch von Leuten thematisiert werden die etwas davon verstehen und sich auch der Öffentlichkeit stellen und sich damit auseinander setzen. Aber für sowas sind wir Techies ja nicht gerade die fähigste Berufgruppe. Ich schweife vom Thema ab. Sorry Schönes Wochenende.
>Ohne das Scannen der WLANs würde es keine WLAN-basierte Navigation geben.
Als Wanderer zwischen den Welten, sprich Technik dort und Geisteswissenschaft hier, versuche ich beiden Seiten diverse Dinge zu vermitteln. Meinen Nerds u.a., daß dieser Fortschritt zwar nett ist, jedoch der technische Pragmatismus zu Gunsten von diesem einzig und alleine massiven Kollateralschaden fördert, wenn man denn keine klar definierten Grenzen zieht. Zuerst kommt der Mensch, dann kommt der Mensch, dann der Mensch und dann der Fortschritt. Jenen Fortschritt sollte man stetig hinterfragen und Persilscheine pro diesem gänzlich ad absurdum führen. Wir reden über die Privatsphäre? Gut so, beginnen wir bei den Firmen und machen aus jedem opt-out-Verfahren ein opt-in-Verfahren. Mit letzerem hätte auch Googles Fauxpas verhindert werden können, ohne das jeder einzelne Bürger en detail der Aufklärung bedarf. Wir reden hier letztendlich von der informationellen Selbstbestimmung. Du Jörg redest vom mündigen Bürger, der aufgeklärt werden soll. Für Aufklärung bedarf es jedoch viel Zeit und Aufklärung ist in der heutigen Zeit mehr denn je ein moving target. Sprich der Konsument, ist immer unterlegen, drum braucht es stärkere Einschränkungen für Konzerne. Der Staat kann nicht wohlwollend Persilscheine an jedwede Konzerne verteilen, im Namen und Fortschritt und Arbeitswelt. Denn es ist unmöglich sich tagtäglich um alles zu kümmern. Unsere lieben Techniker sind firm in ihrem Metier? Gut. Wie aber steht es um Humanismus, Politik, wie steht es um die Ernährung, wie steht es um $rubrik? Denkt man die oben gestellte Forderung zu Ende, für dies gleiche jene wiederum ad absurdum. Es ist unmöglich für die Menschen sich allen wichtigen Bereichen des Lebens zu widmen, es zeugt von Egoismus, wenn jeweils Fachleute dieeser Bereiche die Selbstverständlichkeit jener postulieren.
Dann sag doch "Deinen Leuten" mal das Sie sich jahrelang von Rewe und Penny haben ausnutzen lassen ohne das man es wissen konnte. Laut Deinem Verständnis ist es im Grunde ja halb so wild. Ob eine Auskunftei nun ein Profil von dir hat oder Google alles verknüfen kann und vermutlich noch mehr weiß scheint dir ja nicht viel aus zu machen.
http://fr-online.de/top_news/2679894_Verstoss-gegen-Datenschutz-Rewe-nutzt-Zwangssituation-an-Kasse.html http://www1.ndr.de/nachrichten/rewe102.html "Wir" sind nicht an allem Schuld, "wir" sollte nur nicht so belanglos damit umgehen wieviel Daten über uns gesammelt werden und das es im grunde ja egal ist.
Ich denke, das hier sehr viel Paranoia im Spiel ist
Dabei reden wir hier von Problemen die ganz wo anders verwurzelt sind. Warum unterschreibt der Bürger eine Einverständniserklaerung, die er nicht durchlesen kann. Es ist ja nicht so, als das es keine Alternativen zum Zahlen mit der EC-Karte gibt. Bargeld geht immer. Wer 2010 aber noch Willenserklaerungen unterschreibt, ohne sie gelesen zu haben, dem ist auch nicht zu helfen. Mir haben das meine Eltern beigebracht, das das ein absolutes No-go ist. Und ja ... es ist mir egal, ob irgendjemand ein Profil hat. Ich bin zu belanglos, zu unwichtig, als das die Daten interessant wären. Und Daten und Vorgänge, von denen ich nicht möchte, das sie in irgendwelchen Profilen landen, schirme ich sehr sorgfältig ab. Diese Sorgfalt und die Wege, um soetwas abzuschirmen gebe ich an meine Freunde und an meine Familie weiter. Damit Daten auch weiterhin belanglos bleiben. Wir können Fortschritt nicht aufhalten und die Gesetzgebung wird nie mit diesem Fortschritt mithalten können. Es ist die Aufgabe der Wissenden, soviel wir können dazu beizutragen, das der Bürger informiert ist und von diesem Fortschritt nicht überrollt wird. Ich halte nichts davon, den Bürger durch Verbote schützen zu wollen, ich halte viel davon den Bürger durch Information zu einer sich selbst verteidigen mündigen Entitiät werden zu lassen. |
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